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Chronobiologie, oder: Ich esse meine Kekse am Morgen

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Hast Du schon mal von der inneren Uhr gehört? Ja, die gibt es wirklich und wir alle haben sie. Die innere Uhr ist dafür verantwortlich, dass wir manchmal morgens kurz vor dem Wecker aufwachen. Sie macht aber noch viel mehr. Wissenschaftlich gesprochen haben wir es hier mit der Chronobiologie zu tun und richtig angewandt kann Dir die sogar beim Abspecken helfen.

Jeder kennt die Redewendung “Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages”. Und da ist viel Wahres dran. So kurbelt das Frühstück zum Beispiel den Stoffwechsel nach der Nachtruhe an und ermöglicht uns so einen guten Start in den Tag. Das ist aber nicht alles.

Tatsächlich ist es so, dass unser Körper zu verschiedenen Zeitpunkten komplett unterschiedlich auf alle möglichen Reize reagiert. Und das hat auch Auswirkungen darauf, was mit dem Essen passiert, das zu verschiedenen Zeiten gegessen wird.

Morgens ist Dein Körper im Start-Modus und verwendet die Energie, die Du ihm gibst dafür, das Energielevel hochzufahren und anschließend auch über mehrere Stunden oben zu halten. Tatsächlich reagiert der Körper Morgens mit einer geringeren Insulinreaktion auf Lebensmittel als im weiteren Verlauf des Tages (das bedeutet, dass morgens gegessene Lebensmittel mit höherer Wahrscheinlichkeit direkt zur Energiegewinnung verbrannt und nicht als Fett eingelagert werden).

Über den Tag nimmt die Bereitschaft des Körpers Energie zu verbrennen ab und gleichzeitig steigt die Insulinreaktion auf Lebensmittel, bis der Körper Abends in den Ruhe-Modus umschaltet und konsumierte Lebensmittel nicht mehr für die Energiegewinnung verbrannt, sondern direkt als Fett eingelagert werden.

Interessanter Fakt: In Studien wurde nachgewiesen, dass es nicht sinnvoll ist, aus Gründen des “Kaloriensparens” auf das Frühstück zu verzichten. Es scheint so, als würden die zusätzlich mit dem Frühstück konsumierten Kalorien einfach “verschwinden”. Auch hier ist wieder die Chronobiologie am Werk. Die Frühstückskalorien werden in mehr Energie umgesetzt und nicht eingelagert.

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass man schon morgens anfangen sollte, Mist zu essen. Ein gesundes Frühstück bestehend aus Ballaststoffen und Proteinen gewährleistet einen guten Start in den Tag und vermeidet Heißhungerattacken am Vormittag. Aber mit diesem Wissen ausgestattet fällt es mir jetzt leichter, Vormittags mal einen oder zwei Kekse zu essen. Das ist auf jeden Fall besser für die Taille als die gleichen Kekse Abends zu essen.

Wenn Du also das nächste Mal zum Schummeln gezwungen bist, mach es am besten so früh am Tag wie möglich.

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