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3 Tipps zum Vermeiden der “Auch schon egal”-Falle

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Kennst Du das, wenn Du Dir etwas vornimmst und später dann gegen Deinen Vorsatz verstößt? Wenn Du Dir zum Beispiel vornimmst, dass Du Dich diese Woche so richtig sauber ernähren willst und nach zwei Tagen schiebst Du Dir dann doch die erste Schokolade in den Mund.

Was passiert mit Dir, wenn so etwas geschieht? Also mir ging es in der Vergangenheit oft so, dass ich dann gedacht habe “Mist, ich hab es nicht geschafft mich an meinen Vorsatz zu halten, aber jetzt ist es eh schon egal, dann kann ich jetzt auch gleich richtig über die Stränge schlagen”. Und schwups, war die ganze Tafel Schokolade weg.

Heute nenne ich das die “Auch schon egal”-Falle und wie ich damit umgehe möchte ich in diesem Artikel mit Dir teilen.

Es ist schon irgendwie paradox, oder? Da macht man etwas, das einen von seinem Ziel entfernt und nimmt das dann als Rechtfertigung dafür, noch mehr davon zu machen. Würde man sich im Vergleich in den Finger schneiden, würde man ja auch nicht sagen: “Hmm, dumm gelaufen, aber jetzt wo es passiert ist kann ich auch gleich weiter schneiden.” Okay, in den Finger schneiden macht weniger Spaß als Schokolade essen, aber Du verstehst, was ich meine, oder? Ein Fehltritt rechtfertigt nicht weitere Fehltritte, auch wenn uns das unser Belohnungssystem auf perfide Weise einreden will.

Wie vermeidet man diese Abnehm-Falle?

Mir helfen, wenn ich dabei bin in die “Auch schon egal”-Falle zu tappen folgende Vorgehensweisen:

  • POSITIV BLEIBEN
    Zuallererst mal bleibe ich positiv. Gedanken wie “Mist, ich hab es verbockt” sind in dieser Situation kontraproduktiv und führen nur dazu, dass ich in die “Auch schon egal”-Falle laufe. Es ist passiert, jetzt schauen wir wieder positiv in die Zukunft und versuchen, weitere Fehltritte zu vermeiden. Wie heißt es so schön: Es hat keinen Sinn, über verschüttete Milch zu weinen.
  • WAS WILL ICH KURZFRISTIG UND WAS WILL ICH LANGFRISTIG?
    Ich führe mir vor Augen, was mein eigentliches Ziel ist. Dann setze ich das in Relation zu dem, worauf ich gerade Gelüste verspüre und mache mir klar, dass ich nur eines von beidem haben kann. In der Regel gewinnt in diesem Vergleich das langfristige Ziel.
  • BELOHNUNG AM CHEATDAY
    Ich schreibe mir auf, worauf ich gerade Gelüste habe und verspreche mir selbst hoch und heilig, dass ich es mir am nächsten Cheatday gönnen werde, wenn ich dafür jetzt darauf verzichte.

Mit diesen drei Vorgehensweisen komme ich heute meistens ohne größere Schäden aus Situationen wieder heraus, in denen ich früher in die “Auch schon egal”-Falle getappt bin. Ich hoffe, diese Tipps helfen auch Dir.

Ach ja, eins noch zum Schluss: Bitte rede Dich auch nicht darauf hinaus, dass Du Dir nur jetzt einmal was gönnst und dann wieder richtig diszipliniert sein wirst. Das funktioniert nicht. Du wirst sehr wahrscheinlich jedes Mal, wenn es um die Belohnung geht zugreifen und die Disziplin jedes Mal auf das nächste Mal verschieben. Vermutlich wirst Du Dich dabei sogar noch gut fühlen, weil Du die Belohnung für die noch nicht erbrachte Disziplin beim nächsten Mal bereits jetzt mental kassierst. Aber leider wirst Du so Deinem eigentlichen Ziel nicht näher kommen.

Kennst Du schon unser Hanfprotein?

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